Helios-P Drucksensor NFC und Downlink Beschreibung
Sie suchen nach Helios-P Drucksensor NFC und Downlink Beschreibung?
Wie funktioniert die Konfiguration der Sentinum Sensoren via Downlink und NFC (Provisionierung)?
Diese Dokumentation ist für alle Sensoren der Sentinum-Serie anwendbar, die über die Funktionen NFC und Downlink verfügen. Sie dient als generische Dokumentation. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Felder finden Sie in den jeweiligen verlinkten Dokumentationen.
Downlinks
Grundlagen zu Downlinks mit Sentinum Sensoren
Alle Downlinks des Sentiface- und Senticom-Moduls werden auf Port 4 gesendet. Alle Befehle des Supervisormoduls, wie z. B. Resets, werden auf Port 5 eingeplant.
Wie auch die Payload sind die Downlink-Kommandos in Module gegliedert. Der Sensor fungiert lediglich als Container, der die Befehle verwaltet und umsetzt. Mit Hilfe der Downlinks kann der Sensor auf die spezifische Anwendung konfiguriert werden.
Neben den Konfigurationen können auch ausführende Downlinks, wie z. B. ein Reset, vorgenommen werden. Alle Befehle sind durch minimale und maximale Werte abgesichert, damit keine falschen Einstellungen vorgenommen werden können.
Der Aufbau ist hierarchisch gegliedert und besteht aus folgenden Elementen:
- Modul
- Gruppe
- Property
- Befehl
Ein Modul besitzt mehrere Gruppen, die wiederum aus mehreren Properties aufgebaut sind. Die folgende Tabelle zeigt, wie die Struktur generell aufgebaut ist.
Module und Gruppen des Sensors
Alle Downlinks des Sentiface- und Senticom-Moduls werden auf Port 4 übertragen. Alle Befehle des Supervisormoduls, beispielsweise Resets, werden auf Port 5 gescheduled.
Innerhalb verschiedener Subversionen garantiert Sentinum eine Rückwärtskompatibilität. Das bedeutet, dass ein Sentiface-Modul mit dem Schlüssel 0x1121 auch Downlink-Kommandos mit dem Schlüssel 0x1111 akzeptiert.
Aufbau des Modulschlüssels
Der Modulschlüssel des SENTIFACE-Moduls kann aus den ersten beiden Bytes jedes Uplinks entnommen werden.
Beispiel Uplink:
11 11 06 1B E1 92 02 00 00 06 86
1111 bildet den Modulschlüssel.
Der hier erklärte Modulschlüssel bezieht sich ausschließlich auf
das SENTIFACE-Modul. Für SENTICOM ist als Modulschlüssel immer
0x2111 zu verwenden.
Struktur eines Downlink Befehls
Eine Ausnahme stellt der Reset-Befehl dar. Dieser wird im folgenden Abschnitt beschrieben.
Im ersten Datenpaket (Uplink) ist häufig bereits eine Alarmvariable gesetzt, da der Wert mit einem internen Referenzwert abgeglichen wird.
Reset Befehl via Downlink
Der Reset-Befehl muss in zwei Schritten beziehungsweise in zwei
Downlinks auf Port 5 ausgeführt werden. Zuerst muss der Reset mit
dem Befehl
[TOKEN] 31 11 01 01
scharf gestellt werden und kann anschließend mit
[TOKEN] 31 11 00
ausgelöst werden.
| Command HEX | Beschreibung |
|---|---|
[TOKEN] 31 11 01 01 |
Reset scharf stellen |
[TOKEN] 31 11 00 |
Reset des Sensors |
NFC
Grundlagen
Der Sensor lässt sich neben Downlinks auch mit einer Smartphone-App über NFC konfigurieren. Die unterschiedlichen Konfigurationen des Sensors werden als JSON-Datei übertragen.
Die App bietet bereits bei der Aktivierung des Sensors eine initiale Konfigurationsmöglichkeit. Neben den Einstellungen des Sensors ermöglicht die App auch die Konfiguration von Netzwerkparametern wie APPEUI und APPKEY.
Analog zum Downlink ist der Aufbau hierarchisch gegliedert.
Für die NFC-Konfiguration sind sowohl die Module (Modulnamen) als auch die Alias-Namen für die einzelnen Properties wichtig. Die folgende Tabelle beschreibt die verfügbaren Module.
Aufbau eines JSON-Objekts
Jedes Sensorprofil wird als JSON-Objekt übergeben. Jedes Objekt
beginnt mit { und endet mit }. In einem
Objekt können weitere Objekte integriert werden.
Generell enthalten Objekte eine geordnete Liste von Eigenschaften,
die durch Kommata getrennt sind. Eine Eigenschaft ist ein
Schlüssel-Wert-Paar, das aus einem eindeutigen Schlüssel
(Zeichenkette) und einem Wert (beliebiges Element) besteht.
Schlüssel und Wert sind durch einen Doppelpunkt (:)
getrennt.
Sehen wir uns folgendes Beispiel an:
Wie im vorherigen JSON-Beispiel folgt das Objekt einer bestimmten Struktur. Das erste Schlüssel-Wert-Paar.
Ist der Sensor deaktiviert (power = off), können Sie
den Sensor mit seinen Grundeinstellungen aktivieren, indem Sie ein
beispielsweise leeres JSON laden und den Sensor mit der App
aktivieren. Auch das Setzen von Einstellungen ist bei der
Aktivierung möglich.
"power":"OFF" oder
"power":"ON" beschreibt einen Zustand des Sensors.
Der Sensor antwortet mit off oder on
auf einen Befehl. off beziehungsweise
on stellt daher keinen Befehl dar.
Um den Sensor neu zu starten (vergleichbar mit einem Neustart
eines PCs), muss der Befehl REBOOT in das Feld
power geschrieben werden:
{"power":"REBOOT"}
Nach einigen Sekunden schreibt der Sensor in das Feld
power den Wert ON und zeigt damit den
Abschluss des Bootvorgangs an.
Funktionsweise des Sensors überprüfen
Mit Hilfe des Befehls REBOOT kann die
Funktionsfähigkeit des Sensors überprüft werden. Überschreibt der
Sensor das Feld nach spätestens 15 Sekunden nicht und verbleibt im
Zustand {"power":"REBOOT"}, ist ein Fehler aufgetreten.
Dies deutet meist auf leere Batterien oder einen Hardwaredefekt hin.
Aktivierung, Deaktivierung und App
Die Aktivierung erfolgt über eine NFC-App. Dazu wird ein Smartphone benötigt. Die App kann in den jeweiligen App Stores heruntergeladen werden. Suchen Sie dazu einfach nach Sentinum LinQs und laden Sie die App herunter.
Lokalisieren Sie nun den NFC-Tag am Sensor. Je nach Smartphone-Typ kann sich der NFC-Reader im oberen, mittleren oder unteren Bereich des Smartphones befinden.
Die Lage des NFC-Tags auf dem Sensor finden Sie in der jeweiligen Bedienungsanleitung oder im Quick Start Guide.
Werden Schlüssel wie beispielsweise
app_eui oder app_key
geändert und anschließend ein
REBOOT
ausgeführt, werden die ursprünglichen Schlüssel wieder gesetzt.
Der Schlüssel power ist keiner Modulgruppe
zugeordnet.
Eine Anleitung zur NFC App finden Sie hier:
TBD
Weitere Informationen zur NFC App
Es existieren read only (r), write only (w) und read & write (rw) Schlüssel und Werte. Dadurch können beispielsweise bestimmte Schlüssel geschützt werden.
Wird ein Profil fehlerhaft angelegt oder übermittelt, bleiben die bisherigen Einstellungen erhalten. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn das JSON in einem ungültigen Format erstellt wurde.
Beim Zusammenstellen eines Profils kann auf mehrere Modulgruppen gleichzeitig oder gezielt auf einzelne Modulgruppen zugegriffen werden. Analog verhält es sich mit den Properties.
In der neuesten Version der App können Profile erstellt und gespeichert werden. Zusätzlich ist eine Funktion zum Auslesen der Sensoren vorgesehen. Darüber hinaus können Informationen wie beispielsweise der Standort an einen definierten Endpunkt übertragen werden.
Speicherung der Werte via Downlink und NFC
Werte, die per NFC gespeichert werden, bleiben auch nach einem Reset oder Batteriewechsel erhalten und werden vom Sensor erneut aus dem NFC-Tag ausgelesen.
Werte, die per Downlink gesetzt wurden, können mit einem zusätzlichen Downlink-Befehl in den NFC-Tag übertragen und dauerhaft gespeichert werden.
Sensorspezifische NFC- und Downlinkkonfigurationen
CSQ und Empfang
| Value | RSSI dBm | Condition |
|---|---|---|
| 2 | -109 | Marginal |
| 3 | -107 | Marginal |
| 4 | -105 | Marginal |
| 5 | -103 | Marginal |
| 6 | -101 | Marginal |
| 7 | -99 | Marginal |
| 8 | -97 | Marginal |
| 9 | -95 | Marginal |
| 10 | -93 | OK |
| 11 | -91 | OK |
| 12 | -89 | OK |
| 13 | -87 | OK |
| 14 | -85 | OK |
| 15 | -83 | Good |
| 16 | -81 | Good |
| 17 | -79 | Good |
| 18 | -77 | Good |
| 19 | -75 | Good |
| 20 | -73 | Excellent |
| 21 | -71 | Excellent |
| 22 | -69 | Excellent |
| 23 | -67 | Excellent |
| 24 | -65 | Excellent |
| 25 | -63 | Excellent |
| 26 | -61 | Excellent |
| 27 | -59 | Excellent |
| 28 | -57 | Excellent |
| 29 | -55 | Excellent |
| 30 | -53 | Excellent |
© Sentinum GmbH – Alle Rechte vorbehalten.
Alle Inhalte dieses Dokuments, einschließlich Text, Tabellen und Bildern, sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum der Sentinum GmbH.
Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der Sentinum GmbH, sofern nicht anders angegeben.
Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung — auch auszugsweise — ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung nicht gestattet.
Änderungen der Spezifikationen vorbehalten. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.